Bruno Pezzattis Obstverband – Weltmeister und Partner der KMUs
Mit dem ersten Zuger Früchte-Abo sorgt die Adextro GmbH für eine gesunde Znüni-Verflegung in vielen Büros und Betrieben. Der Direktor des Schweizer Obstverbandes und frisch gebackener Zuger FDP-Nationalrat Bruno Pezzatti kennt das Früchte-Abo und beantwortet die Fragen von Adextro zu seiner Wahl und seinen Zielen.
Adextro: Bruno Pezzatti, als Direktor des Schweizer Obstverbandes sind Sie ein Verbandsvertreter. Wie stehen Sie zu den kleinen und mittleren Betrieben (KMU)?
Bruno Pezzatti: Ich unterstütze sie aus voller Überzeugung. Viele KMUs sind Mitglied des Schweizer Obstverbandes. Ich denke vor allem an die verarbeitenden Betriebe wie Brennereien, kleine und grosse Mostereien bis hin zu den industriellen Betrieben wie die Bina Bischofszell Nahrungsmittel AG oder die Hero. Der Obstverband ist die Branchenorganisation der Schweizerischen Obstwirtschaft.
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An der Zuger Messe hat der Schweizer Obstverband in Zusammenarbeit mit FRUCTUS, der Vereinigung zur Förderung alter Obstsorten, eine Sonderschau mit 1000 Obstsorten auf die Beine gestellt. Er erzielte damit einen neuen Weltrekord und wird als „grösste Obstsortenausstellung“ ins Guiness-Buch der Rekorde eingetragen. Herzliche Gratulation!
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Frisches Obst bedingt eine sachgerechte Lagerung und rasche Lieferung. Welche Kontakte pflegen Sie zum Wirtschaftszweig Logistik?
Mit der Logistikbranche arbeiten wir eng zusammen. Wir sind Partner von Lagerhallen, die zum Teil Kühlhäuser betreiben, mit Transporteuren, Gebindeherstellern sowie der Verpackungsindustrie.
Am 23. Oktober wurden Sie in den Nationalrat gewählt. Welche Ziele verfolgen Sie im eidgenössischen Parlament?
Ich verfolge zwei Kernanliegen: Zum Einen will ich dazu beitragen, dass der Kanton Zug auf nationaler Ebene wieder positiv wahrgenommen wird und sich entsprechend profilieren kann. Zum Zweiten setze ich mich für eine straffe Finanzpolitik ein. So haben Vorsorgeeinrichtungen wie die AHV, die IV, die Arbeitslosenversicherung, die Pensionsversicherungen und die Krankenversicherungen Schulden angehäuft. Diese müssen abgebaut werden. Dies analog zu den Sachausgaben, wo die Schuldenbremse Wirkung zeigt. Hier sind die Hausaufgaben gemacht worden.
Wie sieht Ihr persönlicher Obstkonsum aus?
Meine Familie und ich haben die saisonalen Früchte sehr gern, wir essen natürlich oft, aber nicht ausschliesslich Schweizer Früchte. Wenn frisches Schweizer Obst auf dem Markt ist, ziehe ich es südländischen Früchten vor. Besonders gern esse ich neben Äpfeln, Erdbeeren und überhaupt Beeren aller Art, Aprikosen, Zwetschgen, Birnen und Nüssen. Die Tafeltrauben gibt es leider fast keine in der Schweiz, die Schweizer Trauben werden zu 99 Prozent für die Weinproduktion verwendet. Meine Familie stammt aus dem Tessin. Ich bin jedoch im Kanton Zug geboren und hier aufgewachsen. Es verwundert deshalb kaum, dass meine Lieblingsfrüchte Kirschen sind.
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